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Shahr-e Sukhteh – eine prähistorische Siedlung

Shahr-e Sukhteh ist eine prähistorische Siedlung, die durch einen Brand zerstört worden war.  Der Ort  liegt nahe bei den  Grenzen zu Afghanistan und Pakistan – hinter dem Berg Kuh-e Malik-Siah befindet sich das Dreiländereck Iran-Pakistan-Afghanistan, dessen Grenzen  wie mit dem Lineal gezogen sind.  Das archäologische Gelände, das eine riesige Ausdehnung hat, war von einer 20 cm dicken Schicht aus Salz, Sand und Lehm bedeckt gewesen und dadurch über 5000 Jahre hinweg hervorragend konserviert worden. Die Siedlungsgeschichte  des Ortes reicht bis ins 3. Jahrtausend v. Chr. zurück. 1916 wurde hier mit den Ausgrabungen begonnen worden, wobei die Grabungsarbeiten noch lange nicht beendet sind.  Interessant waren die Gräber, die unter den Wohnhäusern angelegt worden waren. Die Toten waren in Hockerstellung  beigesetzt worden und mehrere Gräber befanden sich übereinander. Erst mit der Einwanderung der Iraner wurden separate Nekropolen angelegt, und die Sitte, die Verstorbenen auch unter den Wohnhäusern zu bestatten, wurde aufgegeben.   Um die bereits ausgegrabenen Lehmziegelhäuser vor Witterungseinflüssen zu schützen, wurden sie mit einem Verputz überzogen.

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