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Geröme: Höhlenkirchen in Kappadokien – das Freilichtmuseum

In dem Gebiet um Göreme, Uchisar, Ortahisar, Avanos und Ürgüp hatte sich das Christentum schon früh etablieret, da bereits die Apostel Paulus und Barnabas in dieser Region missionarisch tätig gewesen waren. Im 4. Jahrhundert lebten hier die drei Kirchenväter Basilius von Caesarea, sein Bruder Gregor von Nysa und ihr gemeinsamer Freund Gregor von Nazianz. Diese drei Männer waren massgeblich an der Formulierung der Trinitätslehre beteiligt, die seit dem 1. Konzil von Konstantinopel (381) bis heute eines der Fundamente des christlichen Glaubens bildet. Überall in Kappadokien wurden schon bald nach dem Beginn der Christianisierung Kirchen in Tuffsteinkegel geschlagen. Die einzelnen Kirchen unterscheiden sich in  Grösse und Ausgestaltung sowie in ihrem jeweiligen Erhaltungszustand – einige sind absolut schmucklos, andere hingegen sind prächtig ausgemalt. Die frühen Kirchen wurden als Tonnengewölbe gebaut, spätere als Kuppelbauten. In Göreme wurden zahlreiche Kirchen restauriert  und sind nun im sogenannten Freilichtmuseum, einem geschlossenen Bezirk, für die Öffentlichkeit zugänglich.

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