Die Königin weiht die Beute, 3 ?>

Die Königin weiht die Beute, 3

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Die Königin weiht die Beute der Expedition zusammen mit den Abgabe der anderen Südländer dem Gott Amun, Tl. 3

 

Schlussinschrift

nswt ḏs.f  nswt bjtj Mзʿt-kз-rʿ šsp* ḥqзt1 nt ḏʿm

Der König selbst, der König von Ober- und Unterägypten Maat-ka-re, empfängt einen Scheffel Elektron (feines Gold)

1ḥqзt – Scheffel (Kornmass: 5 Liter)

*Part. Perf. aktiv

wdjt* r wpt ʿḥʿw2  sp tpj jrj.t bw nfr3

Der Stapel soll geteilt werden*  – das erste Mal wird Gutes gemacht.

1wdj – setzen, legen,stellen (HWB 226; IIIae inf., unregelmässig)

*narrativer  Infinitiv

2wdj r wpt  ʿḥʿw  – wörtl.:  legen auf den Scheitel des Stapels, i.e. den Stapel teilen

3sp tpj jrjt bw nfr  –  das erste Mal Gutes machen (Floskel ohne Bezug)

ḫзjt1 ʿntjw wзḏ r Jmn nb nswt tзwj nb pt

Frische Myrrhe abfüllen für Amun,  den Herrn der Throne und der beiden Länder,  den Herrn  des Himmels,

1ḫзj – abfüllen (HWB 578; IIIae inf., fem. Inf.)

*narrativer Infinitiv

tp1 šmw* nb jnj(w) m bjзw ḫзst Pwnt

das Beste einer jeden Ernte, die als Kostbarkeit des Fremdlandes Punt gebracht wurde.

1tp  – das Beste (HWB 923)

*tp šmw nb – das Beste von jeder Ernte – maskulines Kollektiv als Singular (Gardiner § 77) 

 

nb ḫmnw1 Ḏḥwtj smn* m sẖз

Der Herr der Stadt der Achtheit, Thot, schreibt [es] auf  (macht [es] fest in der Schrift),

1ḫmnw  –  Stadt der Achtheit  (Hermopolis, Chemenu [heute al-Ashmunain] – HWB 1374)

*Part. Perf. aktiv

Sfḫt-ʿbw1 ḥr ḥsb ṯnwt

Seschat berechnet die Zahlen,

1Sfḫt-ʿbw – Beiname der Göttin Seschat (WB IV 117)

ḥmt.s ḏs.s jrjt* m ʿwj.s

Ihre Majestät selbst gibt (macht) mit ihren beiden Armen

*Part. Perf. aktiv

ḥзtt1  ʿntjw ḥr ʿwt.s2* nbwt

Salböl und Myrrhen  auf all ihre  Glieder,

1ḥзtt – Salböl  (HWB 508)

2ʿt  –  Glied  (HWB 124)

*ʿwt.s -Status pronominalis (Gardiner § 78)

 

ḫnmw.s m* jdt nṯr

ihr Duft ist der Wohlgeruch Gottes.

*nominaler Nominalsatz

jw sṯj.s зbḫ(w)1 m Pwnt

Seht, ihr Duft ist vermischt mit Punt,

1зbḫm – mischen, vermischen mit (HWB 7)

*Pseudoverbale Konstruktion, eingeleitet durch jw (Gardiner § 323)

jnm.s nbj1* m ḏʿm

ihre Haut ist vergoldet mit Elektron,

1nbj – vergolden (HWB 404, IIIae inf.)

*Part. Perf. aktiv

ḥr ʿbз1* mj jrj sbзw m  hnw wsḫt ḥbjt

das Gesicht glitzert wie das der Sterne im Inneren des Festhofes

1ʿbз – funkeln, glitzern (HWB 135)

*Part. Perf. aktiv

ḫft-ḥr n tз r ḏr.f

angesichts des ganzen Landes.

jrjt hnw jn* rḫjt nbt

Alle Untertanen jubeln (Das Machen Jubel seitens aller Untertanen).

*Präposition jn zur Einführung des nominalen logischen Subjekts in Sätzen mit substantivierten Verbalformen, Gardiner § 300

dj.sn jзw n nb nṯrw

Sie preisen (machen Lobpreis) den Herrn der Götter,

swзš.sn Mзʿt-kз-rʿ m spw1 nw nṯrr.s2*

sie preisen Maat-ka-re in der Eigenschaft ihrer Göttlichkeit (ihres göttlich seins),

1sp –  Wesen, Eigenschaft (HWB  691)

2nṯrj – göttlich sein (HWB 445; IVae inf.)

*sḏm.f-Imperfekt (Gardiner §§ 439, 442)

n-ʿзt-n bjзjwt ḫpr.t n.s

wegen der Kostbarkeiten, die ihr zuteil wurden (die geworden sind).

n sp ḫpr mjtt ḫr nṯrw jmj.w-bзḥ ḏr pзt tз

Niemals geschah Gleiches bei den Göttern seit der Urzeit des Landes.

jrj.s dj.tj ʿnḫ* mj Rʿ ḏt

Sie handelt, Leben sei (ihr) gegeben wie Re, ewig.

*jrj.s dj.tj ʿnḫ  – Wunschformel am Ende einer Inschrift (Gardiner § 378)

 

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